Eine Stunde vor der Landung gibt es noch ein kleines Frühstück.
Dann befinden wir uns schon im Landeanflug auf Saint-Denis.
Um 8 Uhr landen wir am Flughafen von Saint-Denis.
Vor uns liegen 14 Tage auf La Réunion. In dieser Zeit sind wir 649km mit dem Auto unterwegs und ca. 90km zu Fuß. Wir haben 5 verschiedene
Unterkünfte, von denen aus wir jeweils die Umgebung erkunden. Wir besuchen den Talkessel Cirque de Mafate, den Vulkan Piton de la Fournaise, die wilde Südküste und
verbringen ein paar entspannte Tage in Saint-Gilles an der Westküste.
Wir übernehmen unser Auto. Einen weißen Renault Twingo von Au Bas Prix.
Er wird uns sicher über die schmalen, kurvigen Straßen der Insel bringen.
Anschließend geht es nach Saint-André zu La Vanilleraie.
Hier machen wir eine Führung durch die Vanilleproduktion.
Zuerst sehen wir einen Film über die Vanilleproduktion und dann geht es zu den Vanillepflanzen und zur Produktion.
Die Vanille stammt ursprünglich aus Südamerika und nur dort gibt es die richtigen Insekten und Kolibris zur Bestäubung. Überall sonst muß jede Blüte per Hand
bestäubt werden. Und da die Vanille nur einen Tag blüht, muß man jeden Tag durch die Plantage gehen und die neuen Blüten bestäuben.
Nach der Ernte werden die Vanilleschoten blanchiert und anschließend für 24 Stunden in mit Decken ausgekleidete Kisten gelegt. Hier bekommen sie ihre braune Farbe.
Danach wird die Vanille getrocknet. Zuerst ca. 12 Tage im Freien in der Sonne und dann 2 bis 3 Monate langsamer im Innenraum. Danach muß die Vanille noch mindestens 12 Monate
reifen.
Während des Reifungsprozesses müssen die Schoten immer wieder kontrolliert und schlechte aussortiert werden.
Als letzer Schritt werden die Schoten sortiert, gebündelt und für den Verkauf vorbereitet.
Wenn man den langen Herstellungsprozess mit den vielen manuellen Schritten betrachtet, ist es verständlich, daß die Vanille zu den teuersten Gewürzen zählt.
Zum Abschluß unserer Besuchs essen wir ein Eis und trinken dazu einen Kaffee.
Wir fahren weiter ins Einkaufszentrum von Sainte-Suzanne. Im Carrefour Supermarkt kaufen wir alles ein, was wir für die nächsten Tage brauchen.
Zum Mittagessen gibt es ein überbackenes Baguette.
Wir fahren weiter zu den Cascades Niagara.
Hier erleben wir eine Enttäuschung. Die Wasserfälle sind dieses Jahr komplett ausgetrocknet.
Rivière Sainte-Suzanne
Weiter geht es nach Bras-Panon zur Vanillekooperative Pro Vanille. Hier bekommen wir Vanille Extrakt. Das zum Kochen
praktischer ist als die Vanilleschote.
Wir fahren weiter nach Pont Payet. Hier stoppen wir bei einem kleinen Laden und kaufen uns frische Ananas.
Dann geht zu unserer ersten Unterkunft Le Saint Alexandre.
Wir bekommen wieder "unseren" Bungalow Letchi. Hier werden wir die nächsten vier Nächte verbringen.
Unser Bungalow ist ganz am Rand und wir haben von unserer Terrasse eine wunderbare Aussicht auf die Natur.
Später kommt der Besitzer der Anlage mit Bouchons und Rhum Arrangé vorbei und gibt uns ein paar Tipps für die nächsten Tage.
Bouchons und Rhum Arrangé
Zum Abendessen gibt es Entenbrust, Käse und Achards de Chouchou.
Wir beenden den Tag mit frischen Ananas und Bananen.